Unser Benny hat sich schlafen gelegt.

 

Unser Benny ist urplötzlich und total unerwartet am Sonntag dem 02.05.2010 von uns gegangen. Er lässt uns mit sehr großem Schmerz zurück, wir trauern um ihn bis ins unermessliche. Der Schmerz tut höllisch weh, wir vermissen ihn wo wir stehn und gehen, man sieht ihn im Geist überall, aber er ist einfach nicht mehr da. Der Film über sein Leben nimmt kein Ende, er geht uns einfach nicht aus dem Kopf. Unbegreiflich für uns, das er uns so plötzlich verlassen hat und nicht mehr zu uns zurückkommt.

Es ging am Sonntag dem 02.05.2010 alles so rasend schnell, wir mussten innerhalb von Minuten über Leben und Tod entscheiden. Aber wir hatten uns schon immer geschworen, dass kein Hund von uns Leid ertragen wird, sondern, wenn der Tag käme, wir ihn erlösen werden. Und Benny sein Tag war gekommen.

Es fing ca. 14 Tage vorher bei Benny an, das er einfach nicht mehr der Benny war wie sonst. Er war nicht mehr so freudig, man merkte ihm an, das es ihm nicht mehr so gut ging. Ich bin dann mit ihm zum Tierarzt gegangen und der stellte eine Mandelentzündung fest. Nachdem er sein Antibiotika und seine Tabletten über einige Tage bekommen hatte, ging es ihm zusehends wieder besser. Der Tierarzt sagte aber noch zu mir, wenn es Benny nicht besser geht, oder es ihm wieder schlechter geht, das wir da auf jeden Fall noch einmal genauer nachschauen müssten. Am letzten Freitag davor bemerkte ich das Benny keine große Lust hatte spazieren zu gehen und das er keinen Appetit hatte. Er hatte dann zwar am späten Abend sein Napf leer gefressen, aber es war irgendwie anders. So zog sich dann auch der Samstag hin. Dann am Sonntag war mein Mann Morgens noch mit den Hunden spazieren und da war eigentlich noch alles im Lot. Benny ist zwar nicht herum gerannt, aber er trottelte seinen Weg ab, wie sonst auch. Am Nachmittag habe ich die Hunde draußen gebürstet, weil Sheyla so sehr am haaren ist. Dabei kam Benny mit raus und legte sich neben mir, wie er es auch sonnst immer getan hat. Dann wollte ich Benny bürsten und bemerkte das er wie erschlagen war. Da sagte ich noch zu meinem Mann, das mir der Hund überhaupt nicht gefällt und ich mit ihm am Montag noch einmal zum Tierarzt gehen werde. Als ich dabei war Benny zu bürsten, schaute ich ihn mir noch genauer an und dabei stellte ich fest, dass sein Zahnfleisch ganz weiß war.

Ab diesem Augenblick bekam ich Panik und sagte, das ich sofort zum Tierarzt fahre. Dort stellte sich dann ganz schnell nach dem Röntgen und der Ultraschalluntersuchung, die fürchterliche Diagnose heraus.

Benny hatte einen Tumor an der Mils, einen an der Leber, die Metastasen waren schon weit ausgestreut und er hatte schwere innere Blutungen gehabt. Es muss am Nachmittag ein Tumor aufgegangen sein, wodurch die inneren Blutungen kamen. Da stand fest, dass es für unseren geliebten Benny keine Rettung mehr gab. Wir mussten eine der schwersten Entscheidungen in unserem Leben treffen. Wir mussten ihn in Frieden gehen lassen, wir mussten ihn erlösen.

Wir nahmen ihn mit zum Auto zurück, so dachte er das wir heimfahren würden. Dort bekam er dann ein tiefe Narkose, wo er auch recht schnell einschlief, bevor die letzte Spritze, die er in seinem Leben bekommen sollte, von der Tierärztin gespritzt wurde.

Wir verabschiedeten uns sehr lange von unserem geliebten Benny und begruben ihn im Garten. Er wird uns noch sehr lange fehlen. Benny war ein ganz Außergewöhnlicher Lebenskamerad, der in unserem Herzen für immer einen Platz behalten wird und den wir unendlich lange vermissen werden.

Tschüss und good bye Benny, wir denken an dich und werden dich für immer Lieben.

 

Gabriele Islak

 

Usingen den 03.05.2010

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Benny wir weden dich nie vergessen.

Trotz Bennys schwerer Krankheit, hatte er es wieder einmal geschafft gehabt, uns zu überraschen. 

Als ob er es gewusst hätte, hatte er sich mit Sheyla still und leise vereinigt und Nachkommen gezeugt. Wir hatten damals vom zweiten Wurf keine Ahnung gehabt und erst Ende April 2010 von der Trächtigkeit bei Sheyla erfahren. Er wollte uns noch ein Nachkommen hinterlassen, wovon ich überzeugt bin.

So war Benny, einfach Außergewöhnlich und Einzigartig in seiner Art.

Es war nur sehr schade, das Benny die Geburt seines zweiten Wurfes am 25. Mai 2010 nicht mehr erleben durfte. Aus diesem Wurf behielten wir den Erstgeborenen und gaben ihm den Namen Junior, zum Gedenken an Benny.

 

 

 

 

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